Kriminelle Kuchen

Fadrinas Bündner Nusstorte aus "Aargauer Abgründe"

Zutaten (für eine ca. 20 cm grosse Springform)
Teig:
300 g Mehl
150 g Butter
120 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
Füllung:
150 g bis 200 g Baumnüsse
1.5 dl (Voll)Rahm
150 g Zucker
1 bis 2 EL Honig


Zubereitung:
Für den Teig Mehl mit Butter, Zucker und Salz mischen, bis eine krümelige Masse entsteht. Das Ei hinzufügen und zu einem geschmeidigen Teig zusammenfügen (nicht kneten). Kalt stellen.
Den Rahm zusammen mit dem Honig erwärmen.
Zucker gleichmässig in eine Pfanne streuen. Bei mittlerer Hitze vorsichtig erwärmen; dabei den schmelzenden Zucker nicht rühren, sondern die entstehende Flüssigkeit nur vorsichtig gelegentlich hin und her bewegen. Darauf achten, dass das Caramel nicht zu dunkel wird. Mit dem Rahm
ablöschen. Baumnüsse grob hacken und hinzufügen. Abkühlen lassen.
Mit einem Drittel vom Teig den Boden einer Springform auslegen. Mit dem zweiten Drittel den Teigrand ungefähr bis auf 3 bis 4 Zentimeter auffüllen. Den Rand gut an den Boden andrücken. Die Nuss-Caramel-Mischung einfüllen. Den überstehenden Teigrand auf die Füllung legen. Aus dem letzten Drittel einen Deckel formen. Den Deckel am Rand mit einer Gabel festdrücken und mehrfach einstechen.
Bei 180 °C Umluft in der unteren Hälfte des vorgeheizten Ofens ca. 40 bis 45 Minuten backen. Abkühlen lassen.
Vorsichtig den Rand aus der Form lösen und den Kuchen auf ein Gitter legen. Ganz auskühlen lassen. Erst am nächsten oder übernächsten Tag servieren. In Folie eingepackt ist die Torte bis zu zwei Wochen haltbar.

Elisabeths Baileys-Torte aus "Nebel im Aargau"

Zutaten (für eine ca. 26 cm grosse Springform):
Zutaten für den Biskuitteig
300 g Mehl
3 Eigelb, 3 Eiweiss
3–4 Esslöffel Wasser
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
3 gestrichene Teelöffel Backpulver
Zutaten für die Crème/Füllung
1 Beutel dunkle Schoggiglasur und Schoggipulver
2 dl Baileys
½ l Rahm und 1–2 Päckchen Rahmhalter
4–5 Meringueschalen

Zubereitung:
Für den Biskuitteig Eigelb und Wasser mit dem Schneebesen schaumig schlagen, dabei nach und nach zwei Drittel des Zuckers mit dem Vanillinzucker zufügen. Weiterschlagen, bis die Masse cremig ist. Das Eiweiss zu steifem Schnee schlagen und nach und nach den restlichen Zucker dazugeben. Der Schnee muss so fest sein, dass ein Schnitt mit dem Messer sichtbar bleibt. Den Schnee auf die Eigelbcrème geben und das mit dem Backpulver gemischte, gesiebte Mehl dazugeben. Alles vorsichtig unter die Eigelbmasse ziehen. Den Teig in eine gefettete mit Backpapier ausgelegte Springform geben. Sofort in den auf 175 Grad vorgeheizten Ofen stellen. 20 Minuten backen.
Der Biskuitteig wird am besten erst am nächsten Tag weiterverwendet. Den Biskuitboden halbieren und auf einer Seite mit der geschmolzenen
Schoggiglasur bestreichen. Die Glasur fest werden lassen.
Den Rahm mit Rahmhalter steif schlagen. Den einen Biskuitboden mit der glasierten Fläche nach unten auf eine Tortenplatte legen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Den Teig mit der Hälfte des Baileys tränken und die Hälfte des Rahms drauf streichen. Den zweiten Biskuitboden mit der Schoggiseite nach unten darauf legen, einstechen und mit dem restlichen Baileys beträufeln. Den restlichen Rahm auf der Oberseite verteilen und die Torte kühl stellen.
Vor dem Servieren die Meringue in Stückchen brechen und auf der Tortenoberseite verteilen. Mit Schoggipulver bestäuben.
Ein herzliches Dankeschön an Ch. Knecht, dass sie mir ihr Rezept für meinen Krimi zur Verfügung stellt.

Lisas Basler Kirschenbrottorte aus "Chriesimord"

Zutaten (für eine Springform von 26 cm Durchmesser):
ca. 300 bis 350 g altes Weissbrot (Zopfbrot, Weggli oder Toast)
5 dl Milch
500 bis 600 g entsteinte Kirschen
1 Vanillestange
100 g Butter
4 Eigelb
100 g Zucker
4 Eiweiss
1 Prise Salz
100 g gemahlene Mandeln (alternativ Haselnüsse)
Puderzucker
optional 2 EL Kirsch

Zubereitung:
Die Vanillestange längs aufschneiden, das Mark herauskratzen und zusammen mit der Stange in die Milch geben und aufkochen. Die Vanillestange herausnehmen.
Das Brot in kleine Würfel schneiden und in die Milch geben. Zugedeckt einweichen lassen. In der Zwischenzeit die Butter schmelzen, die Eigelbe mit dem
Zucker schaumig und die Eiweisse mit dem Salz zu Eischnee schlagen. Das eingeweichte Brot mit dem Mixstab fein pürieren. Die Butter, die Zuckereigelbmasse und optional den Kirsch daruntermischen. Die Mandeln und Kirschen dazugeben und das Eiweiss vorsichtig darunterheben. Die Backform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Den Teig in die Form geben und bei 180 Grad Umluft im vorgeheizten Ofen circa eine Stunde backen. Auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Der Kuchen kann für sich alleine, mit Vanilleglacé oder Rahm serviert werden.

Sonjas Aargauer Rüeblitorte aus "Rüebliland"

Zutaten (für eine Springform von 24 - 26 cm Durchmesser):
250 g rohe fein geriebene Rüebli
200 g Zucker
250 g gemahlene Haselnüsse (Alternative: gemahlene Mandeln)
1 Prise Salz
5 Eigelbe und 5 Eiweisse
100 g Mehl
ein Esslöffel Backpulver
eine halbe Zitrone - Schale und Saft
einen halben Teelöffel Zimt
eine Messerspitze Nelkenpulver
Puderzucker
Marzipanrüebli

Zubereitung:
Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten.
Zucker, Eigelb und Salz schaumig schlagen. Zitronenschalen, Zitronensaft, Nelkenpulver und Zimt dazugeben. Anschliessend die geriebenen Rüebli unterrühren.
Haselnüsse, Mehl und Backpulver mischen. Das Eiweiss zu Schnee schlagen. Das Haselnuss-Mehl-Gemisch in die Eigelbmasse rühren. Den Eischnee unterziehen. Die Masse in die Springform geben und in die untere Rille des kalten Ofens stellen. Bei Ober- und Unterhitze circa vierzig Minuten backen. Den Kuchen zehn Minuten in der Form auskühlen lassen, danach herausnehmen und auf einem Gitter ganz erkalten lassen.
Für die Glasur Zitronensaft und Puderzucker zu einer dicken Masse verrühren und den Kuchen damit bestreichen. Trocknen lassen und mit den Marzipanrüebli verzieren. Als Alternative kann der Kuchen nur mit Puderzucker bestäubt und mit den Marzipanrüebli verziert werden.
Tipp: Den Kuchen einen Tag bis zum Verzehr stehen lassen.