Kriminelle Rezepte

Wiederholt werde ich nach den Rezepten der Gerichte, die in meinen Krimis vorkommen, gefragt. Wer gerne nachkochen möchte, wird hier fündig.

Halwa Gadjar (indisches Rüebli-Dessert) aus "Rüebliland"

Zutaten:
600 g rohe fein geriebene Rüebli
½ l Milch
2 Esslöffel Zucker (eventuell je nach Süsse der Rüebli
weniger)
3 Esslöffel Ghee (Alternative: Butter)
3 Esslöffel Reismehl oder (Weizen)griess
1 Teelöffel gemahlener Kardamom
1 Teelöffel gemahlener Zimt
1 – 2 Handvoll Rosinen
ca. 1 Teelöffel Honig (nach Geschmack)
Mandelsplitter und / oder Cashewkerne

Zubereitung:
Das Fett in einer Pfanne schmelzen und die geriebenen Rüebli darin andünsten. Die Milch mit dem Zucker erwärmen und die Rüebli damit ablöschen. Reismehl/Gries, Zimt und Kardamon hinzugeben und 45 bis 60 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen, bis die gesamte Flüssigkeit aufgebraucht ist und die Masse eine  puddingartige Konsistenz hat. Je nach Geschmack den Honig unter die Masse ziehen und die Rosinen dazugeben. Die Mandeln/Cashewkerne rösten und anschliessend auf der angerichteten Portion verteilen. Schmeckt sowohl kalt als auch warm.

Aargauer Rüeblitorte von Sonja aus „Rüebliand“

Zutaten (für eine Springform von 24 – 26 cm Durchmesser):
250 g rohe fein geriebene Rüebli
200 g Zucker
250 g gemahlene Haselnüsse (Alternative: gemahlene Mandeln)
1 Prise Salz
5 Eigelbe und 5 Eiweisse
100 g Mehl
ein Esslöffel Backpulver
eine halbe Zitrone - Schale und Saft
einen halben Teelöffel Zimt
eine Messerspitze Nelkenpulver
Puderzucker
Marzipanrüebli

Zubereitung:
Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten.
Zucker, Eigelb und Salz schaumig schlagen. Zitronenschalen, Zitronensaft, Nelkenpulver und Zimt dazugeben. Anschliessend die geriebenen Rüebli unterrühren.
Haselnüsse, Mehl und Backpulver mischen. Das Eiweiss zu Schnee schlagen. Das Haselnuss-Mehl-Gemisch in die Eigelbmasse rühren. Den Eischnee unterziehen. Die Masse in die Springform geben und in die untere Rille des kalten Ofens stellen. Bei Ober- und Unterhitze circa vierzig Minuten backen. Den Kuchen zehn Minuten in der Form auskühlen lassen, danach herausnehmen und auf einem Gitter ganz erkalten lassen.
Für die Glasur Zitronensaft und Puderzucker zu einer dicken Masse verrühren und den Kuchen damit bestreichen. Trocknen lassen und mit den Marzipanrüebli verzieren. Als Alternative kann der Kuchen nur mit Puderzucker bestäubt und mit den Marzipanrüebli verziert werden.
Tipp: Den Kuchen einen Tag bis zum Verzehr stehen lassen.

Andrinas Tiramisu aus "Tod im Aargau"

Zutaten:
Biskuitkuchen(zweilagig)
Kaffee:
bis 4dl Kaffee (Espresso), 3 bis 5 TL Rum (je nach Geschmack), ca, 4 bis 5 TL Zucker (je nach Geschmack)
Creme:
2 dl Milch, 1 Ei, 1 EL Maisstärke, 2 EL Zucker, 1/2 Vanilleschote,
250 g Mascarpone, 1 bis 2 EL Gand Manier, 3 bis 4 EL Amaretto
Rahm:
3 bis 4 dl Rahm
1 Beutel Vanillezucker
Kakaopulver

Zubereitung:
Den Espresso mit Rum und Zucker mischen.
Aus Milch, Ei, Maisstärke, Zucker, Vanilleschote eine Vanillecreme herstellen. Nachdem die Creme abgekühlt ist, sie mit dem Mascarpone, Grand Manier und Amaretto mischen. Den Rahm mit dem Vanillezucker steif schlagen.
Anschliessend alles lagenweise schichten:
Die erste Hälfte des Biskuitkuchenbodens mit der Hälfte des Espresso tränken. Auf den Kuchenboden die Hälfte der Creme geben und anschliessend darauf die Hälfte des Rahms verteilen. Das Ganze nochmals wiederholen. Auf die obere Rahmschicht Kakaopulver streuen.

Andrinas Himbeer-Meringue-Quark aus „Aargau-Fieber“

Zutaten:
1 kg Magerquark
1 Becher Naturjoghurt (180g)
ca. 100g Meringueschalen
500g gefrorene Himbeeren
2 Beutel Vanillezucker
Zitronensaft nach Geschmack
Frische Himbeeren zum Verzieren


Zubereitung:
Meringueschalen grob zerkleinern und in die Schüssel geben. Darauf die gefrorenen Himbeeren schichten. Quark, Joghurt, Vanillezucker und Zitronensaft mischen und auf den Himbeeren verteilen. Das Ganze mit frischen Himbeeren verzieren.
Entweder kurz vor dem Servieren alles mischen oder geschichtet in die Dessertschalen geben.

Andrinas Holunderblütensaft aus "Aarauer Finsternis"

Zutaten:
3 l Wasser
300 – 400g Zucker
2 bis 3 Zitronen
7 bis 10 grosse Holunderblütendolden

Zubereitung:
Die Zitronen in dünne Scheiben schneiden. Insekten aus den Blütendolden schütteln und die Blüten von den groben Stängeln zupfen. Zitronenscheiben und Blüten zusammen in das Wasser geben und zugedeckt 24 Stunden an einem kühlen Ort ziehen lassen. Den Zucker in den Topf geben und alles zusammen kurz aufkochen lassen. Den Saft über ein Sieb abgiessen und abkühlen.  Der Saft kann mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Entweder pur oder mit (Mineral-) Wasser verdünnen. Der Saft kann auch in Sekt gegeben werden.

Italienischer Brotsalat aus Enricos Heimat

Zutaten:
Ca. 250g Brot
100g Rucola
600g Cherrytomaten
150g Mozzarella
1 rote Zwiebel
150 g dunkle Oliven
2 Knoblauchzehen
3 Rosmarinzweige
Aceto Balsamico
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Das Brot in Würfel und die Zwiebel in Streifen schneiden. Rosmarin und Knoblauch klein hacken. Olivenöl in der Pfanne erhitzen und das Brot zusammen mit dem Rosmarin und Knoblauch goldbraun rösten.
Die Cherrytomaten halbieren und den Mozzarella in Würfel schneiden. Ca. je 2-3 EL Olivenöl und Aceto Balsamico mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Das noch warme Brot mit den Cherrytomaten, Zwiebelstreifen, Mozzarellawürfeln, Oliven und dem Rucola in eine Schüssel geben und mit der Vinaigrette mischen. Alles auf auf grossen Tellern anrichten.

Moudschärre aus „Der Fluch von Aarau“ von Andrinas Grosi

Zutaten:
500g Halbweissmehl
1 ½ Kaffeelöffel Salz
1 Kaffeelöffel Zucker
1 – 2 Beutel Hefe
60g Butter in kleine Stücke geschnitten
3 dl lauwarme Milch
Belag:
Reibekäse und Speckwürfel oder geriebene Äpfel, Rosinen, Zimt ,Zucker (bei Bedarf)


Zubereitung:
Die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen. Zu einem runden Fladen auswallen. Auf der Fläche für die herzhafte Variante den Käse und die Speckwürfel verteilen. Für die süsse Variante Äpfel, Rosinen, Zimt und Zucker mischen und darauf geben.
Eine Ecke bis zur Mitte falten. Dann jede neu entstehende Ecke ebenfalls zur Mitte falten, bis man einmal herum ist.
Bei 200 °C ca. 20 – 30 Minuten backen. Die Unterfläche sollte beim Daraufklopfen hohl klingen. Auskühlen lassen.
Schmeckt frisch am Besten.

Andrinas Nüsslisalat aus "Der Fluch von Aarau" und "Gift im Aargau"

Zutaten:
Nüsslisalat
gekochte Eier
Champignons
Speckwürfel
Baumnüsse
Croûtons:
Brot
Butter
Knoblauch
Kräuter (z.B. Peterli, Oregano)
Salatsauce:
2 dl Kräuteressig
3 dl Rapsöl
1 gekochtes Ei
1 EL Senf
1 dl Rahm
1 kleine Zwiebel
1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

Die Zutaten für die Salatsauce zusammengeben und mixen.
Den Salat waschen, mit der Salatsauce mischen und auf einem Teller anrichten. Der Rest der Salatsauce ist im Kühlschrank eine Woche haltbar. 
Die Champignons in Scheiben schneiden und andünsten, die Speckwürfel braten und die Baumnüsse rösten. Das gekochte Ei in Scheiben schneiden. Alles über dem Salat verteilen. Für die Croûtons das Brot in Würfel schneiden und zusammen in der Butter mit dem gepressten Knoblauch und den Kräutern braten. Ebenfalls über den Salat geben.