Kriminelle Rezepte

Wiederholt werde ich nach den Rezepten der Gerichte, die in meinen Krimis vorkommen, gefragt.
Wer gerne nachkochen möchte, wird hier fündig.

Elisabeths Baileys-Torte aus "Nebel im Aargau"

Zutaten (für eine ca. 26 cm grosse Springform):
Zutaten für den Biskuitteig
300 g Mehl
3 Eigelb, 3 Eiweiss
3–4 Esslöffel Wasser
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
3 gestrichene Teelöffel Backpulver
Zutaten für die Crème/Füllung
1 Beutel dunkle Schoggiglasur und Schoggipulver
2 dl Baileys
½ l Rahm und 1–2 Päckchen Rahmhalter
4–5 Meringueschalen

Zubereitung:
Für den Biskuitteig Eigelb und Wasser mit dem Schneebesen schaumig schlagen, dabei nach und nach zwei Drittel des Zuckers mit dem Vanillinzucker zufügen. Weiterschlagen, bis die Masse cremig ist. Das Eiweiss zu steifem Schnee schlagen und nach und nach den restlichen Zucker dazugeben. Der Schnee muss so fest sein, dass ein Schnitt mit dem Messer sichtbar bleibt. Den Schnee auf die Eigelbcrème geben und das mit dem Backpulver gemischte, gesiebte Mehl dazugeben. Alles vorsichtig unter die Eigelbmasse ziehen. Den Teig in eine gefettete mit Backpapier ausgelegte Springform geben. Sofort in den auf 175 Grad vorgeheizten Ofen stellen. 20 Minuten backen.
Der Biskuitteig wird am besten erst am nächsten Tag weiterverwendet. Den Biskuitboden halbieren und auf einer Seite mit der geschmolzenen
Schoggiglasur bestreichen. Die Glasur fest werden lassen.
Den Rahm mit Rahmhalter steif schlagen. Den einen Biskuitboden mit der glasierten Fläche nach unten auf eine Tortenplatte legen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Den Teig mit der Hälfte des Baileys tränken und die Hälfte des Rahms drauf streichen. Den zweiten Biskuitboden mit der Schoggiseite nach unten darauf legen, einstechen und mit dem restlichen Baileys beträufeln. Den restlichen Rahm auf der Oberseite verteilen und die Torte kühl stellen.
Vor dem Servieren die Meringue in Stückchen brechen und auf der Tortenoberseite verteilen. Mit Schoggipulver bestäuben.
Ein herzliches Dankeschön an Ch. Knecht, dass sie mir ihr Rezept für meinen Krimi zur Verfügung stellt.

Andrinas Zwetschgenauflauf aus "Nebel im Aargau"

Zutaten:
200 g (altes) Brot
800 g Zwetschgen
100 g Haselnüsse
400 ml Milch
250 g Quark
4 Eier
4 Esslöffel Zucker
1–2 Teelöffel Zimt

Zubereitung:
Das Brot in kleine Würfel schneiden. Die Zwetschgen entsteinen und halbieren. Alles mit den Haselnüssen mischen und in eine eingefettete Auflaufform geben. Eier, Zucker, Milch, Quark und Zimt gut verquirlen und den Guss über den Auflauf geben. Bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen 40 bis 50 Minuten backen. Warm servieren.

Lisas Basler Kirschenbrottorte aus "Chriesimord"

Kirschenbrottorte IIJPG

Zutaten (für eine Springform von 26 cm Durchmesser):
ca. 300 bis 350 g altes Weissbrot (Zopfbrot, Weggli oder Toast)
5 dl Milch
500 bis 600 g entsteinte Kirschen
1 Vanillestange
100 g Butter
4 Eigelb
100 g Zucker
4 Eiweiss
1 Prise Salz
100 g gemahlene Mandeln (alternativ Haselnüsse)
Puderzucker
optional 2 EL Kirsch

Zubereitung:
Die Vanillestange längs aufschneiden, das Mark herauskratzen und zusammen mit der Stange in die Milch geben und aufkochen. Die Vanillestange herausnehmen.
Das Brot in kleine Würfel schneiden und in die Milch geben. Zugedeckt einweichen lassen. In der Zwischenzeit die Butter schmelzen, die Eigelbe mit dem
Zucker schaumig und die Eiweisse mit dem Salz zu Eischnee schlagen. Das eingeweichte Brot mit dem Mixstab fein pürieren. Die Butter, die Zuckereigelbmasse und optional den Kirsch daruntermischen. Die Mandeln und Kirschen dazugeben und das Eiweiss vorsichtig darunterheben. Die Backform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Den Teig in die Form geben und bei 180 Grad Umluft im vorgeheizten Ofen circa eine Stunde backen. Auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Der Kuchen kann für sich alleine, mit Vanilleglacé oder Rahm serviert werden.

Simonas Gurken-Erdbeesalat aus "Chriesimord"

Zutaten:
3 bis 4 Gurken
ca. 400 g Erdbeeren
eine kleine (rote) Zwiebel
5 EL Apfelessig
5 EL Rapsöl
1 TL flüssigen Honig nach Geschmack (optional)
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Die Gurken schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Erdbeeren je nach Grösse halbieren oder vierteln. Die Zwiebel in kleine Stücke schneiden. Essig, Öl und optional den Honig mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gurken, Erdbeeren und Zwiebeln zusammen in eine Schüssel geben und mit der Vinaigrette mischen.

Ranjanas Halwa Gadjar (indisches Rüebli-Dessert) aus "Rüebliland"

Zutaten:
600 g rohe fein geriebene Rüebli
½ l Milch
2 Esslöffel Zucker (eventuell je nach Süsse der Rüebli
weniger)
3 Esslöffel Ghee (Alternative: Butter)
3 Esslöffel Reismehl oder (Weizen)griess
1 Teelöffel gemahlener Kardamom
1 Teelöffel gemahlener Zimt
1 – 2 Handvoll Rosinen
ca. 1 Teelöffel Honig (nach Geschmack)
Mandelsplitter und / oder Cashewkerne

Zubereitung:
Das Fett in einer Pfanne schmelzen und die geriebenen Rüebli darin andünsten. Die Milch mit dem Zucker erwärmen und die Rüebli damit ablöschen. Reismehl/Gries, Zimt und Kardamon hinzugeben und 45 bis 60 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen, bis die gesamte Flüssigkeit aufgebraucht ist und die Masse eine  puddingartige Konsistenz hat. Je nach Geschmack den Honig unter die Masse ziehen und die Rosinen dazugeben. Die Mandeln/Cashewkerne rösten und anschliessend auf der angerichteten Portion verteilen. Schmeckt sowohl kalt als auch warm.

Sonjas Aargauer Rüeblitorte aus "Rüebliland"

Zutaten (für eine Springform von 24 - 26 cm Durchmesser):
250 g rohe fein geriebene Rüebli
200 g Zucker
250 g gemahlene Haselnüsse (Alternative: gemahlene Mandeln)
1 Prise Salz
5 Eigelbe und 5 Eiweisse
100 g Mehl
ein Esslöffel Backpulver
eine halbe Zitrone - Schale und Saft
einen halben Teelöffel Zimt
eine Messerspitze Nelkenpulver
Puderzucker
Marzipanrüebli

Zubereitung:
Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten.
Zucker, Eigelb und Salz schaumig schlagen. Zitronenschalen, Zitronensaft, Nelkenpulver und Zimt dazugeben. Anschliessend die geriebenen Rüebli unterrühren.
Haselnüsse, Mehl und Backpulver mischen. Das Eiweiss zu Schnee schlagen. Das Haselnuss-Mehl-Gemisch in die Eigelbmasse rühren. Den Eischnee unterziehen. Die Masse in die Springform geben und in die untere Rille des kalten Ofens stellen. Bei Ober- und Unterhitze circa vierzig Minuten backen. Den Kuchen zehn Minuten in der Form auskühlen lassen, danach herausnehmen und auf einem Gitter ganz erkalten lassen.
Für die Glasur Zitronensaft und Puderzucker zu einer dicken Masse verrühren und den Kuchen damit bestreichen. Trocknen lassen und mit den Marzipanrüebli verzieren. Als Alternative kann der Kuchen nur mit Puderzucker bestäubt und mit den Marzipanrüebli verziert werden.
Tipp: Den Kuchen einen Tag bis zum Verzehr stehen lassen.

Andrinas Tiramisu aus "Tod im Aargau"
Zutaten:
Biskuitkuchen(zweilagig)
Kaffee:
bis 4dl Kaffee (Espresso), 3 bis 5 TL Rum (je nach Geschmack), ca, 4 bis 5 TL Zucker (je nach Geschmack)
Creme:
2 dl Milch, 1 Ei, 1 EL Maisstärke, 2 EL Zucker, 1/2 Vanilleschote,
250 g Mascarpone, 1 bis 2 EL Gand Manier, 3 bis 4 EL Amaretto
Rahm:
3 bis 4 dl Rahm
1 Beutel Vanillezucker
Kakaopulver

Zubereitung:
Den Espresso mit Rum und Zucker mischen.
Aus Milch, Ei, Maisstärke, Zucker, Vanilleschote eine Vanillecreme herstellen. Nachdem die Creme abgekühlt ist, sie mit dem Mascarpone, Grand Manier und Amaretto mischen. Den Rahm mit dem Vanillezucker steif schlagen.
Anschliessend alles lagenweise schichten:
Die erste Hälfte des Biskuitkuchenbodens mit der Hälfte des Espresso tränken. Auf den Kuchenboden die Hälfte der Creme geben und anschliessend darauf die Hälfte des Rahms verteilen. Das Ganze nochmals wiederholen. Auf die obere Rahmschicht Kakaopulver streuen.

Andrinas Himbeer-Meringue-Quark aus "Aargau Fieber"

Zutaten:
1 kg Magerquark
1 Becher Naturjoghurt (180g)
ca. 100g Meringueschalen
500g gefrorene Himbeeren
2 Beutel Vanillezucker
Zitronensaft nach Geschmack
Frische Himbeeren zum Verzieren


Zubereitung:
Meringueschalen grob zerkleinern und in die Schüssel geben. Darauf die gefrorenen Himbeeren schichten. Quark, Joghurt, Vanillezucker und Zitronensaft mischen und auf den Himbeeren verteilen. Das Ganze mit frischen Himbeeren verzieren.
Entweder kurz vor dem Servieren alles mischen oder geschichtet in die Dessertschalen geben.

Andrinas Holunderblütensaft aus "Aarauer Finsternis"

Zutaten:
3 l Wasser
300 – 400g Zucker
2 bis 3 Zitronen
7 bis 10 grosse Holunderblütendolden

Zubereitung:
Die Zitronen in dünne Scheiben schneiden. Insekten aus den Blütendolden schütteln und die Blüten von den groben Stängeln zupfen. Zitronenscheiben und Blüten zusammen in das Wasser geben und zugedeckt 24 Stunden an einem kühlen Ort ziehen lassen. Den Zucker in den Topf geben und alles zusammen kurz aufkochen lassen. Den Saft über ein Sieb abgiessen und abkühlen.  Der Saft kann mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Entweder pur oder mit (Mineral-) Wasser verdünnen. Der Saft kann auch in Sekt gegeben werden.

Italienische Brotsalat aus Enricos Heimat

Zutaten:
Ca. 250g Brot
100g Rucola
600g Cherrytomaten
150g Mozzarella
1 rote Zwiebel
150 g dunkle Oliven
2 Knoblauchzehen
3 Rosmarinzweige
Aceto Balsamico
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Das Brot in Würfel und die Zwiebel in Streifen schneiden. Rosmarin und Knoblauch klein hacken. Olivenöl in der Pfanne erhitzen und das Brot zusammen mit dem Rosmarin und Knoblauch goldbraun rösten.
Die Cherrytomaten halbieren und den Mozzarella in Würfel schneiden. Ca. je 2-3 EL Olivenöl und Aceto Balsamico mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Das noch warme Brot mit den Cherrytomaten, Zwiebelstreifen, Mozzarellawürfeln, Oliven und dem Rucola in eine Schüssel geben und mit der Vinaigrette mischen. Alles auf auf grossen Tellern anrichten.

Moudschärre aus "Der Fluch von Aarau" von Andrinas Grosi

Zutaten:
500g Halbweissmehl
1 ½ Kaffeelöffel Salz
1 Kaffeelöffel Zucker
1 – 2 Beutel Hefe
60g Butter in kleine Stücke geschnitten
3 dl lauwarme Milch
Belag:
Reibekäse und Speckwürfel oder geriebene Äpfel, Rosinen, Zimt ,Zucker (bei Bedarf)


Zubereitung:
Die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen. Zu einem runden Fladen auswallen. Auf der Fläche für die herzhafte Variante den Käse und die Speckwürfel verteilen. Für die süsse Variante Äpfel, Rosinen, Zimt und Zucker mischen und darauf geben.
Eine Ecke bis zur Mitte falten. Dann jede neu entstehende Ecke ebenfalls zur Mitte falten, bis man einmal herum ist.
Bei 200 °C ca. 20 – 30 Minuten backen. Die Unterfläche sollte beim Daraufklopfen hohl klingen. Auskühlen lassen.
Schmeckt frisch am Besten.

Andrinas Nüsslisalat aus "Der Fluch von Aarau" und "Gift im Aargau"

Zutaten:
Nüsslisalat
gekochte Eier
Champignons
Speckwürfel
Baumnüsse
Croûtons:
Brot
Butter
Knoblauch
Kräuter (z.B. Peterli, Oregano)
Salatsauce:
2 dl Kräuteressig
3 dl Rapsöl
1 gekochtes Ei
1 EL Senf
1 dl Rahm
1 kleine Zwiebel
1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung

Die Zutaten für die Salatsauce zusammengeben und mixen.
Den Salat waschen, mit der Salatsauce mischen und auf einem Teller anrichten. Der Rest der Salatsauce ist im Kühlschrank eine Woche haltbar. 
Die Champignons in Scheiben schneiden und andünsten, die Speckwürfel braten und die Baumnüsse rösten. Das gekochte Ei in Scheiben schneiden. Alles über dem Salat verteilen. Für die Croûtons das Brot in Würfel schneiden und zusammen in der Butter mit dem gepressten Knoblauch und den Kräutern braten. Ebenfalls über den Salat geben.